Off-Road mit 4x4 in Lettland 11.10.2004
Wir
machen uns gemeinsam auf den Weg, um die Gegend und das Terrain kennen zu
lernen. Ich freue mich wie ein kleines Kinde: Endlich Schlamm ohne Ende! Doch
schon nach kurzer Zeit fahre ich mich fest. Super! Zu meiner Verteidigung ist zu
sagen, dass ich „nur“ über eine Hinterachssperre und die geringste Bodenfreiheit
verfüge. Tja, als ich schon 2 mal geborgen werden musste, sagte unserer Führer
Martin, dass es jetzt erst los gehe. Was??? Nun wir merkten bald was damit
gemeint war. Die Schlammpfade waren so tief, dass sogar das Bergungsfahrzeug
GAS66 sich rauswinden musste. Dass wir da nicht wirklich durchfahren konnten ist
ja klar. So können die Winden eingesetzt werden und alle kämpfen irgendwo mit
dem Gelände. Die gegenseitige Hilfe war absolut beeindruckend und schnell ist
die Gruppe zusammengeschleisst. Ein schnelle Ende war für Blechi’s „G“ beschert,
denn bei einer Passage ist ein Ast dem Automatikgetriebe zu nahe gekommen, so
dass das Öl heraus floss. Schade. Er wurde in die Werkstatt abgeschleppt und das
Problem konnte bis am Abend repariert werden. Der Rest darf weiter mit den doch
anspruchsvollen Gelände spielen. Bei einem Turm wird eine Spezialprüfung
eingelegt, bei der um Pfosten gefahren wird. Die Krönung macht die Abfahrt über
einen Betonplatte. Wir starten als Erste und kommen gut voran. Doch bei dem
Absatz liegt der ganze Pajero auf und so helfen die „Zuschauer“ tatkräftig mit.
Unsere Zeit ist dahin, aber es hat Spass gemacht. Auf dem ganzen Weg nach Hause
fahren wir auf Waldstrassen, die als solche eigentlich nicht zu erkennen sind.
Die Antwort des Chefs: "Dort wo wir fahren ist der Weg!"
Bei Steffens „G“ durchbohrte ein Ast die Leitung der hydraulischen Kupplung.
Doch erschlägt sich tapfer und durchfährt viele Stellen ohne Winde. Es wird
schon dunkel aus wir ins Camp zurückkehren. Ich meinerseits habe den Rhythmus
mit diesen schweren Bedingungen langsam gefunden und bin froh, dass auch die
Anderen stecken blieben. Im Zweifelsfall muss es krachen...
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