Off-Road mit 4x4 in Lettland  14.10.2004                                

Heute steht eine GPS-Tour auf dem Programm, die 4h dauert. Wir starten und beschliessen, den Kurs von der umgekehrten Reihenfolge zu beginnen. Mit GPS versuchen wir die vorgegebenen Punke zu finden und uns die Nummer auf den Schildern in den Bäumen zu notieren. Doch bei dem Versuch auf dem direkten Weg zu dem Posten zu gelangen sinkt unser Auto im Morast auf Grund. Mit Schaufel und Wagenheber versuchen wir wieder Grip unter die Räder zu kriegen. Doch auch nach einer halben Stunde sind wir immer noch am buddeln. Robby versucht es auf die gleiche Weise an den Punkt zu gelangen und zieht uns freundlicherweise aus dem Schlamassel. Jetzt wissen wir, dass es sehr gefährlich sein kann... Ruhiger geht es weiter über Stock (von denen gibt es viele) und Stein und kämpfen uns durch den Wald. Die Navigation mit dem GPS ist gar nicht so einfach, aber wir kommen bei dem restlichen Punkten nicht schlecht voran. Ausser einer kleinen Episode, als wir nicht mehr weiter kommen suchen wir den Punkt zu Fuss. Nach ca. 50m durch das dichte Unterholz beschliessen wir, dass Markus mit dem Auto zurückfährt und ich zu Fuss ein Stück gehe. Nun hatte ich das GPS in der Hand und Markus hatte das Auto und wir fanden uns nicht mehr...  Zum Glück kam Blechi vorbei und wir konnten per Funk und Mitfahrgelegenheit die Situation retten. Tja, wieder eine unnötige Situation. Aber mit viel Speed fanden wir am Schluss doch fast alle Posten und kehrten rechtzeitig zurück. Tobi war schon da, obwohl er nach uns gestartet war. Alle Posten gefunden – Gratulation! Blechi ist aufgelaufen und trifft eine Stunde zu spät ein. Glücklich alle wieder besamen zu haben, brechen wir auf eine neue Sonderprüfung auf. Auf Zeit muss durch einen Fluss gefahren, gewendet und wieder zu Ausgangspunkt gefahren werden. Das war ein riesen Gaudi!
Danach muss möglichst schnell ein Hügel erklommen werden, der echt rutschig ist. Die ersten zwei Starter schaffen den Hang mit Vollgas. Tobi vermisst den „Knall“ und bleibt stecken. Wir starten als Letzte und wählen eine andere Route. Es kracht und spritzt – wir sind oben.

Es ist schon wieder dunkel, so machen wir uns auf den Heimweg. Bei Steffen’s „G“ gibt es komische Geräusche. Wir finden die Ursache nicht und fahren weiter. Kurze Zeit später verabschiedet sich die Bremsen in einer Rauchwolke. Wir versuchen die Bremszange zu lösen, doch die Schraube droht zu brechen. So wird er von einem Transporter abgeholt. Alle sind wieder zurück und geniessen das Video von unseren „Heldentaten“.