Off-Road   Pyrenäen-Tour 2002                                                           

 

Team

Toyota Hilux 2.4 16V

Edi und Manu

Toyota Hilux 2.4 16V

Tobi

Nissan Patrol 2.8

Rebi und Christoph

Suzuki Vitara 1.6

Steff

                                                       

25.05.02

Am Samstagmorgen um 04:00 Uhr sind alle Offroader beim vereinbarten Treffpunkt in Volketswil angekommen. Nach kurzer Besprechung und Funktests geht’s los Richtung Spanien. Auf der Autobahnraststätte „La Cote“ passierte es, die erste Panne. An Edis Hilux ist ein Ventil abgerissen! Doch keine Panik, wir haben alles dabei. Nach einwenig Zeitaufwand und erstaunten Gesichtern ist alles fast mühelos repariert, und die Fahrt kann weitergehen. Über Hügel und Täler, Autobahnen und Tankstellen sind wir dann in „Castenau“ (F) angekommen, wor wir die erste Nacht verbrachten.

 

26.05.2002

Nach ruhiger Nacht im Haus von Rebis Onkel geht’s weiter Richtung Tarbes. Bareilles wo unsere Offroad Tour endlich beginnt.

Nach einem Abstecher ins Gelände erlebten wir ein paar sehr eindrückliche Abschnitte. Eine regelrechte Schlammfahrt kam auf uns zu, die leider nicht alle von uns bewältigen konnten. Nach einigen missglückten Versuchen, den Patrol von Christoph auf dem Schlammweg hochzuziehen, machten wir rechts um kehrt und fuhren eine andere Strasse entlang.

Kaum sind wir 1km gefahren, kam schon die nächste Aufgabe auf uns zu. Eine Tanne lag quer über der Strasse! Aber dank der super Seilwinde an Edis Hilux, der Säge und dem Beil, war der Weg schnell wieder frei.

Oh Schreck, auf der gleichen Strasse liegt noch ein Baum und ein rieser Stein. Tja, alle packen mit an, und schon geht’s voran.

Nach einer Passfahrt schlugen wir unser Lager auf etwa 1500m.ü.M unter dicht zusammenstehenden Tannen auf. Nach „feinem“ Nachtessen wärmten wir uns bei Schneeregen am Lagerfeuer von Edi wieder auf.

 

 

 

27.05.2002

 

Über die Berge geht’s weiter Richtung Spanien. Auf Teerstrassen führte uns die Fahrt nach Vielha. Danach über einen Schneebedeckten Pass, wo wir natürlich nicht von den Schneefeldern lassen konnten. Los geht’s, durch den Schnee, den Hügel rauf, den Hügel runter. Nach dem Austoben und Fotos schiessen fuhren wir runter nach Roni, wo schon die nächste Fahrt über Stock und Stein Richtung „La Seu d’Urgell“ auf uns wartete. In „La Forga de Moles“ fuhren wir eine Route nach Buch ab. In „Ars“ übernachteten wir auf einer Blumenwiese mit wundervoller Aussicht in die Bergen.

Um etwas 23:00 Uhr gehen Steffi und Edi auf eine Sonderprüfung. Über alte holprige Furchen, zwischen Büschen und Tannen geht’s den Berg rauf, bis keine Spuren mehr zu sehen waren und die Fahrt am Waldrand endete.

Mit voller Beleuchtung geht’s dann wieder zurück auf die Wiese. Nach begeisterten Erzählungen, Bier und ein bisschen Malibu legten sich alle zufrieden schlafen.

 

 

28.05.2002

 

Mit den ersten Sonnenstrahlen geweckt, fuhren wir dann motiviert weiter.

Nach kurzer, holpriger Fahrzeit finden wir dass, wonach wir sehnsüchtig gesucht haben! Einen riesigen Spielplatz mit Flussdurchfahrten und Schlammmmmmm! Alle fuhren wie die „Affen“ durch den Fluss, Dreck und Schlamm, so geil......

Na gut, es musste ja so kommen; als erstes zogen wir Edi aus dem Schlamm, Steffi aus dem Wasser und Christoph aus dem Dreck. Übrigens, der Vitara ist nicht Wasserdicht! (hi, hi, hi)

Nach einstündiger Kindeleien und etwas geputzten Scheiben, und natürlich vielen Fotos von Manu und Rebi gehts weiter. Die Route führt uns weiter über die Berge bis zum Ausgangspunkt, wo wir gestartet sind. Sind wir irgendwo falsch abgebogen????! Auf einem Campingplatz in „Estamarui“ gibt’s endlich eine warme Dusche. Nach feiner Rösti „a la Tobi“, Fleisch und Salat beenden wir den Abend mit Jassen.

   

 

29.05.2002

Schon von Anfang an wusste ich, dass die folgende Passfahrt ein komisches Ende nehmen musste. Wir sind am gleichen Ort runter gekommen, wo wir raufgefahren sind! (?)

Nach weiterer Teerfahrt sind wir durch einen Nationslpark gefahren, Trotz wundervoller Landschaft und sehr schöner Aussicht, mussten wir leider in 2561m.ü.M. wieder umkehren. In „Sant Liorenc de Morunys“ schlugen wir dann unsere Lager auf. Ca. um 22:00 Uhr gehen Edi, Christoph, Steffi und Manuela noch auf eine Sonderprüfung. Über eine Schutthalde gings auf und ab, kreuz und quer. Ausser einer verbeulten Türschwelle und einer „verchrugelten“ Nummer ging nichts kaputt.

 

 

30.05.2002

Nach lärmiger Nacht sind wir dieselbe Strecke runter und nochmals auf die Schutthalde gefahren. Der Vitara und der Hilux müssen schon wieder leiden, obwohl, im Mondschein sah diese Aktion etwas besser aus!

Einige Kilometer weiter, kam schon der nächste Spielplatz. Fluss, Sand, Dreck! In einem abgelassenen Stausee war Vergnügen pur angesagt. Edi setzte den Toyota in den Dreck, Tobi versenkte den Hilux im Sand und Steffis Suzuki musste wieder mal dran glauben, um die grossen Autos rauszuziehen!

Als wir dann jedes Auto mal irgendwo rausgeschleppt hatten, ging es noch kreuz und quer, auf und ab durchs Wasser. Nach einem Abstecher durch wunderschöne, staubige Kieswege gelangen wir an einen Bergsee mit traumhafter Landschaft.

Wenn nicht eine tote Ziege drin gelegen hätte, wären wir baden gegangen. Dieser Weg nahm wieder mal kein schönes Ende! Umdrehen ist angesagt! Nach kurzer Enttäuschung sind wir auf Teerstrassen über Pässe gefahren, bis wir uns in Ripoll auf einem Campingplatz niedergelassen haben.

 

 

 

31.05.2002

 

Auf normaler Strasse geht’s weiter Richtung Ribes und von dort nach Pardines. Nach einem kleinen Einkauf gings auf holprigen Wegen nach Camprodon. Auf dem Weg Richtung Oix sind wir an einem kleinen Spielplatz vorbeigekommen. Die eine Probe hies, wer kommt am weitesten rauf. Tja, Edi gewinnt. Die nächste Aufgabe hiess, einen alten Weg entlang mit ziemlich tiefen Furchen. Leider musste der Patrol umkehren, weil es ihn fast Überschlagen hätte. Tobi, Edi und Steffi sind an der Bergspitze angekommen, von dort aus sieht man das ganze Tal. Ausser der schönen Aussicht entdecken Edi und Steffi einen kleinen schwarzen Tümpel und schon geht’s los. Der Vitara probiert es zuerst, mit ein wenig Anweisungen, Vor- und Rückwärts fahren, klappt es dann. Der Hilux musste als Zweiter los, gleiches Spiel, nur es geht etwas schneller. Mit etwas mehr Dreck am Auto geht’s dann weiter bis wir vor einem verschlossenen Tor anhalten mussten. Am Zaun war noch ein Wegweiser mit der Aufschrift „Bolos“. Kurzer Blick auf die Karte, ja, ja, geht schon. Die Strecke wird immer schmaler und die Büsche hängen so tief rein, dass am Ende sogar die komplett verschmutzen Autos fast wieder wie Neu ausschauten. Nach diversen Spitzkehren und engen Passagen mussten wir leider wieder umkehren, weil in einer Kurve die Strasse abgerutscht war, und uns das Weiterfahren vermasselte. Beim Aufwärtsfahren kam der Patrol beim lehmigen, nassen Boden nicht mehr weiter. Mit ein wenig Gas und drei kräftigen Männern klappts aber zum Schluss doch noch.

Oben angekommen, schlagen wir unseren Schlafplatz auf. Mit Spaghetti und Fleisch zum z’Nacht geniessen wir die herrliche Aussicht. Doch gerade als wir mit essen beginnen wollten, kam aus dem Gebüsch eine Pferdeherde direkt zu uns. Eine Stute mit ihrem Fohlen kam ganz nach an uns heran und steckte ihren Kopf schon ziemlich weit vor. Doch als wir mit unseren Fotoapparaten zu blitzen anfingen, erschraken sie und gingen weiter. Die ganze Herde machte einen Rundgang durch die Wiese und verschwand dann wieder im Gebüsch. Wahrscheinlich haben wir ihren Schlafplatz geklaut. 

 

 

 

01.06.2002

Am Morgen sind wir den Berg runter gefahren, wor wir das Glück hatten, die Rossherde nochmals zu sehen. Unten angekommen, fuhren wir auf geteerten Strassen weiter nach „Beget“. Nach einem Gruppenfoto trennten sich unsere Wege. Manuela und Edi fahren nach Hause. Tobi, Steffi, Rebi und Christoph fahren die Tour in Frankreich weiter.

(Merci Manu für die Berichte)

 

 

 

 

02.06.2002

 

Auf der französischen Seite fuhren wir auf endlosen Holperwegen zu den Ausgangspunkt für eine weitere Tour aus unserem Off-Road-Führer. Die Reise ging über einen Pass mit Schneefeldern und teilweise abgerutschter Strasse. Kaum die erste Tour beendet, stand auch schon die nächste Route an, ein Aussichtsturm war gefragt. Da der Weg sehr schmal und steil war, beschloss nur der Vitara-Pilot einen Versuch zu unternehmen, ein Foto mit dem Turm zu schiessen, der nach weiteren Kratzern auch gelungen ist. Die Temperatur war nun schon bedenklich hoch angestiegen, dennoch steuerten wir die nächste Sonderprüfung an. Die Stecke wurde jedoch von einem Off-Road-Taxi benutzt und die Piste hatte Schranken, Schade! Wir waren nun genug "schüttelt und gerührt" und entschieden uns fürs Meer! Doch es sollte ein heisser Ritt auf den Teerstassen werden. Am Meer angekommen, fanden wir, nach etwas komischen FKK- Campingplätzen, eine Bleibe für die Nacht.

 

 

03.06.2002 - 06.06.2002

 

Nun in St. Tropez gelandet genossen wir noch wie "normale" Leute den Urlaub, im warmen (?) Meer und natürlich beim Jassen. Sogar Steff hats am Schluss einigemassen begriffen ... Es folgte ein Ausflug mit dem Vitara-Cabriolet nach St. Tropez zu den "schönen und reichen". Leider wartete das Autocrosswochende schon auf uns und so tarten wir zur Heimreise an. Über Italien, bei strömendem Regen, ging bei dieser Reise alles glatt.

 

 

zum guten Schluss

 

Diese Reise war ein riesen Abenteuer - Ein gutes Team, wunderschöne Natur, wilde Tiere und der riesen Spass mit den 4x4! Es ist schwierig in Worte zu fassen, aber ich denke die Bilder sprechen für sich! Für mich war es eine grosse Erfahrung das Nebeneinader von Natur, Technik und Kameradschaft zu erleben. An dieser Stelle möchte ich den Fotografen, Textern (Manu), Pfadfindern und Abschlebern für das Gelingen dieser Reise danken!

Bis zum nächtem Mal ...?

 

Steff